© 1999 - 2012 ABAS Software AG
Stand: 01/2012, abas-ERP Version 2011r4
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Das Programm EDPViewer dient als Demonstrationswerkzeug für die Möglichkeiten der EDP-Schnittstelle. Durch seine einfache Bedienbarkeit ist der EDPViewer auch ein gutes Werkzeug, um gezielt Daten aus abas-ERP abzufragen ("Datenbankbrowser").
Das Datenabfragefenster enthält auch eine Export-Funktion (in Datei, Excel, Datenbank, HTML, XML) und eine Funktion zum Erstellen des einer durchgeführten Datenabfrage entsprechenden Selektionsstrings für die FO, GUI-Selektion, und edpexport.sh passend zur aktuellen Abfrage im Abfragefenster.
Funktionen des EDPViewers:
Hinweis: Sie können stets den ganz aktuellen EDPViewer von der ABAS-Homepage herunterladen und installieren, sofern Sie mindestens abas-ERP Version 2008r4 benutzen. Unter Umständen funktionieren nicht alle Einstellungen oder Funktionen, Datenabfragen sind aber immer möglich.
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Beim Start des EDPViewers erscheint zunächst ein Anmeldedialog für den Verbindungsaufbau zum EDP-Server (Verbindungsdialog):
Hier wählen Sie die gewünschte Serververbindung aus und geben das Passwort für den betreffenden Mandanten ein. Wurde in den Verbindungsdaten das Feld "Mit Benutzernamen anmelden" aktivert, müssen Sie Ihren Benutzernamen und das Passwort für das Unix-System eingeben.
Bei der erstmaligen Benutzung des EDPViewers oder beim erstmaligen Verbindungsaufbau zu einem bestimmten Mandanten müssen Sie zunächst die Verbindungsdaten erfassen. Mit dem Button "Neu" gelangen Sie zur Eingabe der Verbindungsdaten. Diese können Sie später auch über den Button "Ändern" wieder abändern oder mit "Löschen" aus der Liste entfernen.
Hinweis: Der beschriebene Verbindungsdialog ist in einer eigenen ActiveX-DLL edputils.dll enthalten und kann auch unabhängig vom EDPViewer in anderen Programmen verwendet werden.
Durch Drücken eines der drei Buttons "Neu", "Ändern" oder "Löschen" im Verbindungsdialog gelangen Sie zur Eingabe der Verbindungsdaten.
Hier müssen Sie hier folgende Angaben eintragen:
Sie müssen für jeden Mandanten eine Verbindung erfassen. Die Daten für die Verbindungen werden benutzerbezogen in der Windows-Registry gespeichert.
Ab dem zweiten Starten des EDPViewer wird die Verbindung der letzten Anmeldung vorgeschlagen. Sie können dann sofort das Passwort eingeben und anschließend die Verbindung aufbauen. Falls Sie mehrere verschiedene Verbindungen gespeichert haben, können Sie bei jedem Start des EDPViewer die gewünschte Verbindung auswählen. Alternativ ist es auch möglich, die zu verwendende Verbindung beim Start des EDPViewer per Kommandozeilenoption mitzugeben (-c <Verbindungsname>).
Das Paßwort wird nie gespeichert, sondern Sie müssen es bei jeder Anmeldung neu eingeben. Es kann aber auch mit der Kommandozeilenoption -p übergeben werden. Dann ist das Paßwort aber in der Windows-Verknüpfung sichtbar!
Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint das Hauptfenster des EDPViewer mit einem geöffneten Abfragefenster.
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Allgemeine Informationen zu allen Fenstern:
Das Hauptfenster des EDPViewers enthält die verschiedenen Abfrage- und Auskunftsfenster sowie eine Menüleiste und eine Statusleiste.
In der Menüleiste sind folgende Menüs verfügbar:
In der Statusleiste des Hauptfensters werden folgende Informationen angezeigt:
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Innerhalb des Hauptfensters werden die Abfragefenster angezeigt. Es sind beliebig viele Abfragefenster möglich. Ein neues Abfragefenster kann über das Menü "Fenster", "Neues Abfragefenster" geöffnet werden oder über die Tastenkombination STRG+N. Beim Start des EDPViewers wird ein Abfragefenster sofort geöffnet und die Tabellenliste darin geladen.
Das Abfragefenster besitzt folgende Bereiche:
Die Tabellenliste, Feldliste und Ergebnisdatenliste können in ihrer Größe verändert werden. Ziehen Sie dazu einfach mit der Maus die Rahmen zwischen den Listen in die entsprechende Richtung, z.B. den Rahmen oberhalb der Datenliste nach unten, um die Tabellen- und Feldliste zu vergrößern. Bei Größenänderungen des Viewer-Fensters oder des Abfragefensters passen sich die Bereiche des Abfragefensters automatisch in der Größe an.
In den drei Listen des Abfragefensters ist jeweils ein Kontextmenü über die rechte Maustaste erreichbar. Jedes Kontextmenü entspricht einem Menü in der Menüleiste.
Die Liste der verfügbaren Tabellen wird beim Öffnen eines Abfragefensters automatisch gefüllt. Doppelklick auf eine Zeile oder Bewegen des Cursors auf eine Zeile und Drücken von ENTER lädt die Liste der Felder und der Schlüssel für diese Tabelle.
Durch Klick auf einen Spaltenkopf wird die Liste der Tabellen nach dieser Spalte sortiert. Erneutes Klicken auf die gleiche Spalte kehrt die Sortierrichtung um. Außerdem kann die Sortierung auch über das Kontextmenü oder das Menü "Tabellen" in der Menüleiste gewählt werden.
Über das Kontextmenü oder die Taste F5 kann die Tabellenliste aktualisiert werden, z.B. nachdem in abas-ERP eine Selektionsleiste angelegt wurde. Weiterhin können die Feld- und Schlüsselliste neu aufgebaut und für die vorhandenen Schlüssel der Info-Dialog aufgerufen werden.
Sie können der Tabellenliste auch zusätzliche, frei eingebbare Einträge hinzufügen, die sogenannten "Zusatztabellen". Möchten Sie beispielsweise Abfragen über Kundenstammdaten und Kundenkontaktdaten gemeinsam durchführen, benötigen Sie dafür die EDP-Tabelle "Kunde:Kunde.Kundenkontakt" oder alternativ "0:1.2". Diese Tabelle wird nicht automatisch angeboten, sondern Sie müssen sie einmalig zur Tabellenliste hinzufügen. Sie erreichen dies über das Kontextmenü, Eintrag "Zusatztabellen->Tabelle hinzufügen" oder direkt mit der Taste EINF und anschließender Eingabe des Tabellennamens. Sie können hier beliebige weitere, in EDP gültige Tabellennamen hinzufügen. Zu möglichen Tabellennamen siehe auch den Abschnitt "Tabellen" im Kapitel "Allgemeine Informationen zur EDP-Schnittstelle" in der abas-Onlinehilfe.
Spalten der Tabellenliste (Auszug):
Die zugrundeliegende EDP-Abfrage liefert über die o.g. Spalten noch weitere. Mit dem Menüpunkt "Spalten wählen..." aus dem Kontextmenü bzw. mit der Funktionstaste F7 können Sie sichtbaren Spalten aus der Gesamtzahl der am Server verfügbaren Spalten auswählen.
Die Liste der Felder in der aktuellen Tabelle wird gefüllt, indem Sie entweder mit der Tastatur eine Tabelle in der Tabellenliste markieren und ENTER drücken oder einen Doppelklick auf eine Zeile der Tabellenliste ausführen. Über das Kontextmenü der Feldliste oder die Taste F5 (während die Feldliste den Fokus hat) kann diese ebenfalls aufgebaut oder aktualisiert werden.
Felder können mit Doppelklick, einfachem Klick auf das Kästchen oder mit der Leertaste für die Anzeige im Abfrageergebnis ausgewählt werden. Ist kein Feld ausgewählt, werden alle Felder im Abfrageergebnis angezeigt, sofern dies nicht mehr als 300 Felder sind. Weitere Auswahlmöglichkeiten für Feldgruppen gibt es im Kontextmenü (Kopf/Tabelle, Skip/Nicht-Skip, Auswahl umkehren).
Durch Klick auf einen Spaltenkopf wird die Feldliste nach dieser Spalte sortiert. Erneutes Klicken auf die gleiche Spalte kehrt die Sortierrichtung um. Über das Kontextmenü oder das Menü "Feldliste" in der Menüleiste kann die Sortierung ebenfalls gewählt werden, außerdem kann dort auch die Anordnung aller ausgewählten Felder ganz oben in der Feldliste erreicht werden ("Sortieren nach "-> "Ausgewählt").
Verknüpfungsfelder können hier über das Kontextmenü oder über die Tastatur hinzugefügt, geändert und gelöscht werden. Die Tasten sind Einf für Hinzufügen, Entf für Löschen und F2 für Ändern. Das Hinzufügen oder Ändern von Verknüpfungsfeldern erfolgt normalerweise über einen komfortablen Dialog "Verknüpfungsassistent", in dem das Verknüpfungsfeld mit ein paar Mausklicks ermittelt wird. Für "Experten" ist das Eingabefeld aber auch als Menüpunkt "Feld-Expertenmodus" verfügbar. Diese Funktion ermöglicht es zudem, Felder unter Angabe gültiger "Art-Modifikatoren" anzugeben. Die Tastenkombinationen für den Expertenmodus sind SHIFT+EINF zum Einfügen bzw. SHIFT+F2 zum Ändern einer Verknüpfung. Zu Art-Modifikatoren siehe auch den Abschnitt "Feldlisten" im Kapitel "Allgemeine Informationen zur EDP-Schnittstelle" in der abas-Online-Hilfe.
Die Änderungen an der Feldliste werden wirksam, sobald eine neue Abfrage gestartet wird.
Spalten der Feldliste (Auszug):
Die zugrundeliegende EDP-Abfrage liefert über die o.g. Spalten noch weitere. Mit dem Menüpunkt "Spalten wählen..." aus dem Kontextmenü bzw. mit der Funktionstaste F7 können Sie sichtbaren Spalten aus der Gesamtzahl der am Server verfügbaren Spalten auswählen.
Die Ergebnisdaten werden durch Drücken des Buttons "Abfrage starten" gefüllt, oder mit ENTER, wenn nicht die Tabellenliste den Fokus hat. Auch F5 innerhalb der Datenliste ist möglich.
Ein Doppelklick auf eine Datenzeile öffnet eine GUI-Maske, in der dieses Objekt zum Zeigen geladen ist. Voraussetzung hierfür ist, dass die GUI zum betreffenden Mandanten gestartet ist (die Kommandoübersicht genügt). Alternativ kann auch die in abas-ERP übliche Taste F11 zum Zeigen bzw. F12 zum Ändern verwendet werden. Das Öffnen der GUI-Maske ist auch über das Kontextmenü möglich.
Die Reihenfolge der Felder in der Ergebnisdatenliste kann frei geändert werden, indem die Spaltenüberschriften mit der Maus an die gewünschte Position gezogen werden.
Doppelklick auf die Linie zwischen zwei Spaltenüberschriften passt die Breite der linken Spalte so an, dass sie für den längsten Text innerhalb der Spalte gerade ausreicht (die Spaltenüberschrift wird dabei nicht berücksichtigt).
Durch Klick auf einen Spaltenkopf wird die Datenliste nach dieser Spalte
sortiert. Erneutes Klicken auf die gleiche Spalte kehrt die Sortierrichtung
um.
ACHTUNG: aus technischen Gründen erfolgt die Sortierung immer
textuell, d.h. linksbündige Zahlen werden falsch sortiert! Verwenden
Sie also möglichst die Sortierfunktion der abas-ERP-Selektion.
Normalerweise wird in den Spaltenköpfen der Ergebnisdaten der jeweilige Feldname angezeigt. In den Viewer-Einstellungen kann eingestellt werden, daß stattdessen die Feldbeschreibung angezeigt wird.
Die Einstellungen zur Abfrage sowie die Spaltenbreiten der Datenliste werden beim Starten der Abfrage gespeichert, sofern dies in den Viewer-Einstellungen so eingestellt wurde (Register "Allgemeines", Rahmen "Abfragen Speichern"). Beachten Sie bitte, dass die Einstellungen erst beim Start der Abfrage gespeichert werden. Änderungen, nach denen keine neue Abfrage gestartet wurde, werden nicht gespeichert. Über das Kontextmenü können Sie die momentanen Abfrageeinstellungen unter einem frei wählbaren Namen speichern. Diese Abfrageeinstellungen können Sie dann jederzeit später wieder über das Kontextmenü laden. Zur Anzeige von Information über die gespeicherten Abfragen wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt "Abfragen-Übersicht".
Sie können auch einstellen, daß der EDPViewer bei nichtgespeicherten Abfrageeinstellungen nachfrägt, ob die Einstellungen doch zu speichern sind oder auch, daß die zuletzt geladenen Einstellungen immer automatisch aktualisiert werden sollen, wenn sie nach dem Laden nochmals verändert wurden.
Für Selektionsrohlinge werden die im Mandanten gespeicherten Selektions-Vorgaben bei der ersten Benutzung automatisch geladen und im Abfragefenster eingetragen. Sie können die Vorgaben aus dem Rohling auch jederzeit nachträglich erneut ins Abfragefenster laden. Dies ist insbesondere deshalb von Interesse, weil die EDP-Schnittstelle standardmäßig die Einstellungen aus dem Selektionsrohling nicht berücksichtigt.
Sie können die angezeigten Ergebnisdaten direkt in eine Datei, nach MS Excel oder MS Access exportieren. Dazu wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag "Export aus Anzeige". Im Gegensatz zur Export-Funktion im Export-Menü werden die Daten hier nicht nochmals vom Server gelesen, sondern direkt aus der Anzeige exportiert. Das bedeutet natürlich auch, dass nach einer abgebrochenen Abfrage oder Eingabe einer Begrenzung der angezeigten Sätze nur soviele Sätze exportiert werden, wie eben in der Anzeige stehen. Zur Einstellung der Export-Optionen wird das gleiche Dialogfenster angezeigt wie unten beim Export über das Exportmenü beschrieben. Während des Exports aus der Ergebnisdaten-Anzeige ist der EDPViewer für andere Aktionen blockiert.
Im unteren Teil des Abfragefensters können Sie Selektionsbedingungen und weitere Randbedingungen für die Abfragen eingeben.
Im Bedingungsfeld können Selektionskriterien gemäß der $-Selektion in abas-ERP eingegeben werden. Außerdem kann festgelegt werden, ob die Einzelbedingungen mit UND oder mit ODER verknüpft werden.
Grundlegende Eingabemöglichkeiten für Selektionskriterien:
Eine vollständige Beschreibung der möglichen Selektionsangaben finden Sie in der abas-Onlinehilfe.
Tipps
Für eine Selektion kann festgelegt werden, ob bei Datensätzen mit Tabellenteil für jede Tabellenzeile eine Datenzeile geliefert werden soll (Zeilenselektion). In diesem Fall wird für Datenobjekte, die keine Tabellenzeilen besitzen, nichts geliefert!
Für eine Selektion kann neben den Kriterien festgelegt werden, daß nur Daten aus der Ablage oder eben keine aus der Ablage oder auch beides geliefert werden soll. Die Angabe der Ablageart steuert außerdem die automatische Schlüsselauswahl.
Für die Sortierung der Ergebnismenge können die Felder festgelegt werden, nach denen sortiert werden soll, sowie die Sortierrichtung (auf-/absteigende Sortierung). Die Felder müssen mit ihrem Namen entsprechend der Sortierreihenfolge eingegeben werden, z.B:
plz,nort,str
Das System bestimmt aufgrund der obigen Angaben zur Selektion den optimalen Schlüssel zur Durchführung der Selektion selbst. Im allgemeinen ist es deshalb nicht nötig und auch gar nicht sinnvoll, den vom System zu verwendenen Schlüssel vorzugeben. Allerdings gibt es einzelne Schlüssel, die nicht im Rahmen der automatischen Schlüsselbestimmung genutzt werden können. Hier ist die explizite Verwendung sinnvoll.
Liefert der gewählte Schlüssel mehr Datensätze als durch die Ablageart vorgegeben wurde, so werden die passenden Datensätze bei der Selektion gefiltert. Für den aktuell ausgewählten Schlüssel kann mit dem nebenstehenden Info-Button Detail-Information angezeigt werden. Für alle vorhandenen Schlüssel kann über das Kontextmenü der Tabelle in der Tabellenliste die Detail-Information angezeigt werden.
Mit den Buttons rechts unten starten und stoppen Sie eine Datenabfrage. Das gleiche erreichen Sie mit ENTER (Starten/Stoppen), wenn der Cursor nicht in der Tabellenliste steht sowie mit ESC (Stoppen).
Die Einstellungen zur Abfrage sowie die Spaltenbreiten der Datenliste werden beim Starten der Abfrage automatisch gespeichert, sofern dies in den Viewer-Einstellungen so eingestellt wurde (Rahmen "Abfragen Speichern").
Die Statusleiste enthält folgende Informationen:
Im unteren Bereich des Abfragefensters geben Sie Selektionsbedingungen und -Nebenbedingungen ein. Diese Eingaben werden innerhalb der EDP-Schnittstelle zu einem $-Selektionsstring zusammengestellt, der von abas-ERP dann ausgeführt wird. Der reine Selektionsstring wird rechts unten im Abfragefenster angezeigt
Durch einen Doppelklick auf den Selektionsstring oder über das Kontextmenü der Datenliste können Sie das folgende Fenster öffnen, in welchem der Selektionsstring nochmals in verschiedenen Varianten dargestellt wird, so dass er als Vorlage z.B. bei der FO-Programmierung verwendet werden kann:
Einschränkungen:
Jedes Abfragefenster hat sein eigenenes Selektionsstring-Fenster. Das Selektionsstring-Fenster kann neben dem EDPViewer frei platziert werden und bleibt so lange offen, bis das Fenster selbst oder das zugehörige Abfragefenster geschlossen werden.
Der Verknüpfungsassistent ist ein Dialog, der es Ihnen ermöglicht, sehr einfach und komfortabel ein Verknüpfungsfeld zur Feldliste hinzuzufügen oder ein vorhandenes zu ändern.
Sie öffnen den Verknüpfungsassistent, indem Sie in der Feldliste wahlweise über das Kontextmenü oder die Tastatur eine Verknüpfung hinzufügen (Taste EINF) oder auf einem Verknüpfungsfeld stehend dieses ändern (Taste F2).
Der Dialog des Verknüpfungsassistenten besitzt folgende Bereiche:
Der Verknüpfungsassistent zeigt für neue Verknüpfungen zunächst die Liste der Verweisfelder und Datenfelder der aktuellen Tabelle des Abfragefensters an. Durch Doppelklick auf ein Verweisfeld wird die Liste der möglichen Verweisziele für dieses Verweisfeld geöffnet.
Wählen Sie das gewünschte Verweisziel aus (das ist eine Datenbank/Gruppe, in der das gewünschte Ziel-Datenfeld oder ein Verweisfeld auf dem Weg zum Zielfeld enthalten ist) und doppelklicken Sie darauf oder drücken Sie ENTER. Gibt es nur ein einzigen Verweisziel für eine Verweisart, so baut der Verknüpfungsassistent die Feldlisten selbständig neu auf.
Wählen Sie nun entweder das Ziel-Datenfeld aus oder ein neues Verweisfeld, über das das Ziel-Datenfeld erreicht wird und doppelklicken Sie darauf oder drücken Sie ENTER.
Sollten Sie versehentlich in einen falschen Verknüpfungspfad gelangt
sein, können Sie die Verknüpfung über den Button
jederzeit um eine Ebene reduzieren und wieder
neu tiefersteigen.
Führen Sie obige Schritte so lange durch, bis Sie beim gewünschten Ziel-Datenfeld angekommen sind. Ein Doppelklick auf das Datenfeld schließt den Verweis-Assistent und fügt das neue Verknüpfungsfeld in die Feldliste im Abfragefenster ein. Sie können auch ein Verweisfeld als Zielfeld einer Verknüpfung auswählen, dann müssen Sie aber mit dem OK-Button abschließen, da ein Doppelklick in die nächste Ebene tiefersteigt.
Bei der Änderung eines vorhandenen Verknüpfungsfeldes ist der Ablauf im Prinzip der Gleiche wie beim Neuerstellen, nur dass Sie schon in der Ziel-Datenbank/Gruppe stehen und nur dort z.B. ein anderes Zielfeld auswählen müssen.
Das Feld "Verknüpfung" im Verknüpfungsassistent ist nicht änderbar. Wollen Sie eine Verknüpfung manuell eingeben, müssen Sie den Expertenmodus verwenden (einfaches Eingabefeld). Sie erreichen den Expertenmodus über das Kontextmenü der Feldliste oder über SHIFT+EINF (neue Verknüpfung erstellen) bzw. SHIFT+F2 (Verknüpfung ändern).
Die im Abfragefenster vorgenommenen Einstellungen für eine Abfrage können als Abfrageeinstellung gespeichert werden. Diese Abfrageeinstellungen werden in einer Datei je Tabelle gespeichert, deren Speicherort sich aus den Viewer-Einstellungen ergibt. Der Name der Datei wird aus dem Tabellennamen abgeleitet.
Die zuletzt verwendeten Abfrageeinstellungen werden automatisch gespeichert, sofern dies in den Viewer-Einstellungen so konfiguriert ist.
Zusätzlich können sie die aktuellen Abfrageeinstellungen jederzeit unter einem frei wählbaren Namen abspeichern.
Sie speichern die Einstellungen der aktuellen Abfrage unter einem neuen Namen, indem Sie im Kontextmenü (erreichbar über Klick in die Ergebnisdaten mit der rechten Maustaste) den Punkt "Abfrageeinstellungen speichern" auswählen und dort den Untereintrag "(neu)" auswählen. Sie erhalten einen Dialog, in dem Sie den Namen der neuen Abfrageeinstellung eingeben können. Sie speichern die aktuellen Abfrageeinstellungen unter einem vorhandenen Namen, indem Sie bei den Untereinträgen des Menüpunkts "Abfrageeinstellungen speichern" einen vorhandenen Namen auswählen. Dies ersetzt die bislang unter diesem Namen gespeicherten Einstellungen mit den aktuellen Einstellungen im Abfragefenster.
Zum Laden von gespeicherten Abfrageeinstellungen wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt "Abfrageeinstellungen laden" und im Untermenü die gewünschte Abfrageeinstellung. Anschließen kann sofort eine Abfrage mit diesen Einstellungen gestartet werden.
Wenn Sie bereits gespeicherte oder geladene Abfrageeinstellungen anschließend nochmals verändert haben, werden diese nicht unbedingt automatisch unter dem zuvor vergebenen Namen neu gespeichert, sondern es hängt von der Einstellung "Wenn eine geladene Abfrage verändert wurde..." in den Viewer-Einstellungen ab:
Wenn Sie sich einen Überblick über die gespeicherten Abfragen und deren Eigenschaften verschaffen wollen, können Sie im Kontextmenü der Ergebnisdaten den Menüpunkt "Abfragen-Übersicht" auswählen, der zu folgendem Dialog führt:
Sie sehen in diesem Dialog die Liste aller gespeicherten Abfrageeinstellungen für die aktuelle Tabelle sowie deren wesentliche Eigenschaften.
Sie können hier auch Abfrageeinstellungen aus der Liste entfernen, die Sie nicht mehr benötigen (Button Löschen oder Taste ENTF).
Markieren einer Abfrageeinstellung und Drücken des Buttons "Übernehmen" (auch mit ENTER auslösbar) übernimmt diese ins Abfragefenster und lädt dort die Einstellungen. Mit "Abbruch" (oder ESC) kehren Sie aus diesem Fenster zurück, ohne die aktuellen Abfrageeinstellungen zu verändern.
Zum Umbenennen einer Abfrage müssen Sie die Abfrageeinstellung zunächst laden und unter dem neuen Namen abspeichern. Anschließend können Sie den alten Namen in diesem Dialog löschen.
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Im Abfragefenster kann für die aktuelle Tabelle wahlweise über das Kontextmenü der Tabellenliste oder über den Info-Button neben der Schlüsselliste die Detailinformation zu einem Schlüssel angezeigt werden.
Folgende Informationen über einen Schlüssel werden hier angezeigt:
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Innerhalb des Hauptfensters kann ein Fenster mit Informationen zu vorhandenen Datenbanken und deren Gruppen geöffnet werden. Das Datenbank-Info-Fenster enthält eine Liste mit den vorhandenen Datenbanken und deren Eigenschaften sowie eine zweite Liste für die Anzeige der Gruppen innerhalb der ausgewählten Datenbank und deren Eigenschaften.
Es gibt drei Varianten der Information über Gruppen, zwischen denen Sie in diesem Dialog auswählen können:
Das Datenbank-Info-Fenster kann neben den Abfragefenstern offen bleiben. Beide Listen können jederzeit mit der Taste F5 aktualisiert werden.
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Innerhalb des Hauptfensters kann ein Fenster mit Informationen zu den vorhandenen Infosystemen im Mandanten geöffnet werden. Für die Auflistung der Infosysteme können folgende Eingrenzungen vorgenommen werden:
Wird in der Liste der Infosysteme ein Infosystem ausgewählt, werden in der zweiten Liste die Felder dieses Infosystems angezeigt.
Von der Liste der Infosysteme aus kann per Doppelklick, Taste RETURN oder über das Kontextmenü die zugehörige GUI-Maske zum Ausführen des Infosystems geöffnet werden. Mit der Taste F11 oder über das Kontextmenü kann die Beschreibung zum Infosystem geöffnet werden.
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Innerhalb des Hauptfensters kann ab ein Fenster mit Aufzählungsinformationen geöffnet werden. Das Aufzählungs-Info-Fenster enthält auf der linken Seite eine Liste aller Aufzählungen in abas-ERP und auf der rechten Seite für die aktuell ausgewählte Aufzählung deren Positionen.
Das Aufzählungs-Info-Fenster kann neben den Abfragefenstern offen bleiben.
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Innerhalb des Hauptfensters kann ein Fenster mit Verweisinformationen geöffnet werden. Das Verweis-Info-Fenster enthält auf der linken Seite eine Liste aller Datenbanken sowie pro Datenbank eine Liste aller Gruppen. Auf der rechten Seite werden Verweisinformationen über die auf der linken Seite ausgewählte Datenbank/Gruppe angezeigt.
Beachten Sie bitte, daß die Verweisinformationen "Verweise auf DB/Gruppe" aus allen vorhandenen Vartab-Informationen zusammengetragen werden muß. Deshalb dauert das Aufbauen der Verweisinformation eine gewisse Zeit. Der Fortschritt wird links unten im Fenster eingeblendet. Das Aufbauen der Verweisinformationen kann auch mit ESC oder Anklicken des Abbruch-Buttons abgebrochen werden.
Es gibt zwei Arten von Verweisinformationen:
Um die angezeigte Datenmenge zu reduzieren, können die globalen polymorphen Verweisarten (VP87, VP88, VP98, VP99) bei der Auswertung der Verweise ausgeschlossen werden.
Das Aufzählungs-Info-Fenster kann neben den Abfragefenstern offen bleiben.
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Innerhalb des Hauptfensters kann das Meldungs-Info-Fenster zur Anzeige von Meldungstexten aus abas-ERP geöffnet werden.
Sie haben die Möglichkeit, Texte wahlweise über deren Nummer (mehrfach, mit Leerzeichen getrennt) oder über eine textuelle Suche über den deutschen Text anzuzeigen. Bei der Suche nach Text kann die Groß/Kleinschreibung ignoriert werden.
Bei der Suche nach Nummern müssen Sie das Wörterbuch angeben, aus dem die Texte gelesen werden sollen. Bei der Suche nach Texten können Sie als Wörterbuch "(alle)" auswählen, dann wird der erste Treffer in einer programmintern festgelegten Wörterbuch-Suchreihenfolge angezeigt.
Sie können außerdem festlegen, in welchen Sprachen die Texte ausgegeben werden sollen. Wählen Sie keine Sprache aus, werden die Texte in der aktuellen Bediensprache ausgegeben.
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Im Mandanten-Info-Fenster werden allgemeine Informationen über den abas-ERP-Mandanten sowie über die aktuelle Datenbankverbindung und über den EDPViewer angezeigt.
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Die EDP-Verbindungseinstellungen dienen dazu, die Art zu steuern, wie der EDP-Server bestimmte Daten aufbereitet.
Einstellmöglichkeiten:
Einstellmöglichkeiten:
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Die Viewer-Einstellungen dienen dazu, das Verhalten des EDPViewers zu steuern, und sind unabhängig vom EDP-Server.
Einstellmöglichkeiten:
Einstellmöglichkeiten:
Einstellmöglichkeiten:
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Die folgenden Dialoge beschreiben sowohl den Export über das Export-Menü als auch den Export aus der Ergebnisdaten-Anzeige. Für alle Export-Dialoge gilt, dass die Einstellungen pro Tabelle gespeichert werden, so dass sie beim nächsten Export für die gleiche Tabelle wieder verfügbar sind.
Beim Export in Datei wird eine Textdatei erstellt, die die gelesenen Datensätze zeilenweise enthält. Dabei kann das Feldtrennzeichen sowie das Zeichen für die Darstellung von Zeilenumbruch innerhalb eines Feldes frei gewählt werden.
Ein typisches Format einer solchen Exportdatei ist das CSV-Format, bei dem die Felder mit Semikolon ";" getrennt werden und das z.B. von MS Excel direkt eingelesen werden kann.
Einstellmöglichkeiten für den Export in Datei:
Mit ENTER oder Klick auf "Datenexport starten" beginnt der Exportvorgang. Während der Exportvorgang läuft, wird ein Dialog angezeigt, in dem die Anzahl der bereits exportierten Sätze fortlaufend angezeigt wird. Der Export kann jederzeit abgebrochen werden. Der EDPViewer ist während des Exportvorgangs nicht weiter benutzbar.
Wenn MS Excel am Arbeitsplatz installiert ist, ist es auch möglich, Daten aus abas-ERP direkt nach Excel zu exportieren. Dabei wird stets in ein neues Arbeitsblatt exportiert. Wahlweise kann auch eine neue Arbeitsmappe (Excel-Datei) erstellt werden.
Achtung: Der direkte Export in eine Arbeitsmappe ist relativ langsam. Bei größeren Datenmengen sollten Sie den kleinen Umweg über eine CSV-Datei gehen (siehe Export in Datei), da diese wesentlich schneller eingelesen ist.
Einstellmöglichkeiten für den Export in Excel:
Der Export in eine Datenbank legt in einer Microsoft Jet Datenbankdatei (= Format von MS Access) eine neue Tabelle an. Wahlweise kann auch eine neue Datenbankdatei erstellt werden. Dazu müssen die Datenzugriffskomponenten von Microsoft installiert sein, was bei installierten MS Office Produkten der Fall ist.
Einstellmöglichkeiten für den Export in eine Access oder ODBC-Datenbank:
Mit ENTER oder Klick auf "Datenexport starten" beginnt der Exportvorgang. Während der Exportvorgang läuft, wird ein Dialog angezeigt, in dem die Anzahl der bereits exportierten Sätze fortlaufend angezeigt wird. Der Export kann jederzeit abgebrochen werden.
Der EDPViewer ist während des Exportvorgangs aus der Datenliste nicht weiter benutzbar. Während des Exports über das Exportmenü kann im EDPViewer weitergearbeitet werden; während der Durchführung neuer Abfragen im EDPViewer ruht der Export jedoch.
Beim Export in eine XML-Datei wird eine XML-Datei mit den Daten im abas-XML-Format erzeugt. Die Schemabeschreibung zum abas-XML-Schema finden Sie im Mandantenverzeichnis in der Datei xmlprint/abasdata.xsd.
Einstellmöglichkeiten beim Export in XML-Datei:
Beim Export in eine HTML-Datei wird aus den Daten eine HTML-Datei generiert, die Sie z.B. weitergeben können oder sofort im Browser betrachten. Sie können die Farben der erzeugten HTML-Datei selbst bestimmen.
Einstellmöglichkeiten beim Export in HTML-Datei:
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Der EDPViewer bietet einige Kommandozeilen-Optionen, um beim Start sofort bestimmte Informationen zu übernehmen. Diese Optionen sind insbesondere nützlich, um Windows-Verknüpfungen mit voreingestellter Verbindung und Sprache zu erstellen. So kann unter Angabe von Verbindungsname und Passwort sofort eine Verbindung zum Mandanten aufgebaut werden, ohne dass der Benutzer eine Anmeldung vornehmen muß.
Übersicht:
| Option | Wirkung |
| -c <verbindungsname> | Belegt die ausgewählte Verbindung vor. |
| -u <username> | Nur zusammen mit -p: Sofortiger Verbindungsaufbau mit dem angegebenen Benutzernamen, sofern die Verbindung entsprechend konfiguriert ist. |
| -p <passwort> | Sofortige Anmeldung mit dem angegebenen Passwort; ggf. zusammen mit der Option -u. |
| -l <sprache> | Legt die Sprache fest, mit der sich der EDPViewer präsentiert. Mit
dieser Option kann die Windows-Spracheinstellung übersteuert werden.
Mögliche Spracheinstellungen:
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| -L <erp-sprache> | Legt die Bediensprache für abas-ERP fest, d.h. übersetzbare Texte aus abas-ERP werden in dieser Sprache angezeigt. Die möglichen Spracheinstellungen hängen von der Konfiguration des Mandanten ab. Anzugeben ist hier immer das ERP- oder ISO-Sprach-Kennzeichen, also z.B. "D" oder "de" für deutsch, "E" oder "en" für englisch. |
| -? / -h | Zeigt die Aufrufoptionen des Programms (usage) in der Info-Box "Über EDPViewer" an. |
Hinweis: Enthält das Argument einer Option Leerzeichen (z.B. der Verbindungsname), dann muß dieses Argument in Gänsefüßchen eingeschlossen werden also z.B. -c "abas Demomandant".
Beispiel für die Eingabe im Feld "Ziel" für eine Windows-Verknüpfung:
C:/Programme/EDPViewer/EDPViewer.exe -l e -L e -c erp -p gast
Diese Angabe startet den EDPViewer mit englischer Oberfläche, stellt für das Passwort "gast" sofort eine Verbindung zum Mandanten "erp" her und schaltet die Bediensprache auf Englisch um, unabhängig von der Bediensprache im Passwortsatz.
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