1. 2. 15 Ereignisroutinen
Gelegentlich reicht das zur Verfügung stehende Bausteinsystem
nicht aus oder vorgefertigte Bausteine lösen die Aufgabe nur
unübersichtlich und unflexibel.
In solchen Situationen kann mit Hilfe von des Tcl-Interpreters und den
spezifischen Befehlserweiterungen eine höhere Flexibilität
erreicht werden.
Bei den Ereignisroutinen handelt es sich um Methoden,
die an ein Objekt geknüpft sind.

Abhängig vom Objekt stehen verschiedene Ereignisroutinen zur
Verfügung. Eine Auflistung befindet sich im Befehlsteil zu
Ereignisroutinen.
Grundsätzlich wird zwischen 2 Klassen von Ereignisroutinen
unterschieden:
check -
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Die Routine wird vor der
Ausführung des Ereignisses aufgerufen und benötigt einen
booleschen Rückgabewert. Ist der Rückgabewert true, dann wird das Ereignis
ausgeführt, bei false wird
die Ausführung verweigert. Hier kann die Simulation durch das
Verweigern von Ereignissen also gezielt gesteuert werden.
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after -
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Die Routine wird nach der
Ausführung des Ereignisses aufgerufen und benötigt keinen
Rückgabewert. Die Ausführung des Ereignisses selbst kann hier
nicht mehr beeinflusst werden. Diese Klasse dient deshalb z.B. zum
Setzen von Eigenschaften für die
spätere Analyse.
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Nach dem Markieren des entsprechenden Typs der gewünschten
Ereignisroutine kann im unteren Teil mittel Kontextmenü navigiert
werden:
| Eigenschaften Code - |
Der Editor zum Ändern der Routine wird
geöffnet. |
Eigenschaften Fehler -
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Der Editor zur Anzeige der
letzten Fehlermeldung wird
geöffnet. |
| Neuer Ereignishandler - |
Dem Objekt wird eine neue Ereignisroutine (Name:
fortlaufende Nummer) ohne Inhalt hinzugefügt. |
| Entfernen - |
Entfernt die Ereignisroutine |
| Alle entfernen - |
Entfernt alle Ereignisroutinen des Typs |
| Abbruch - |
Schließt das Kontextmenü |
Die Verwendung von Ereignisroutinen erfordert Programmierkenntnisse der
Skriptsprache Tcl/Tk und etwas Erfahrung im Umgang mit
simulationsrelevanten Objekten. Ein Beispiel befindet sich hier.
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