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Inhalt Bedienung Befehle Beispiele  
Objektbefehle
Typbefehle
Allgemeine Objektbefehle
Objektvariable
Ereignisroutinen
Kontext
Station
Quelle
Routen
Job
Bedarf
Stochastik
Zeitplan
Schichtplan
Rüsten
Methode
Zielgröße
Ereignis
Takt
Modell
Log-Liste
Einfache Befehle
Schnittstellen
GUI-Befehle

2. 1. 6   Station

Warteschlange (queue) und Maschine (machine) bilden Stationen, die hinsichtlich der Befehlsstruktur identisch sind. Einzelne Einstellungen unterscheiden sich jedoch und vor allem im Simulationslauf werden Maschinen und Warteschlangen unterschiedlich berücksichtigt. Die Befehle queueCmd und machineCmd werden hier als stationCmd gemeinsam dokumentiert.

SYNTAX

Der Tcl-Befehl stationCmd erlaubt Operationen mit einem -Objekt. Er hat die allgemeine Form:

    stationCmd option ?arg arg ...?

option und  args bestimmen das exakte Verhalten des Befehls. Über die allgemeinen Objektbefehle hinaus sind folgende Befehle für Warteschlangen-Objekte definiert:

OBJEKTPARAMETER

stationCmd load ?state1? ?state2?
Gibt die belegte Kapazität der Station zurück. Als Parameter state1 bzw. state2 sind die Zustände ready, busy, on, oder down zulässig.
 
stationCmd available
Gibt die noch freie Kapazität der Station zurück.
 
stationCmd space ?double?
Abfrage oder Modifikation der Kapazität der Station. -1 oder Inf steht für unendlich. Es gilt: 
space = load + available.
Voreinstellung ist Inf (queue) und 1 (machine).

stationCmd unit ?option?

Abfrage oder Modifikation der Maßeinheit, in der die Kapazität der Station angegeben wird:

  • size
  • Die Kapazität der Station wird in Größeneinheiten angegeben
  • quantity
  • Die Kapazität der Station wird in Mengeneinheiten angegeben.
     
    stationCmd state option ?boolean?
    Abfrage oder Modifikation des Stationszustandes. Der Parameter option bestimmt die jeweilige Zustandsvariable: 
  • block
  • Die Station ist blockiert (ruht) bei 1 und nicht blockiert bei 0. Dieser Zustand wird von der Station gesteuert, wenn stationCmd block 1 ist. Die Station blockiert, wenn der erste Job nicht abgegeben werden kann. Voreinstellung ist 0
  • down
  • Die Station ist defekt bei 1 und intakt bei 0. Dieser Zustand kann auch von mit der Station verknüpften stochastischen Objekten (stationCmd distrib failure oder stationCmd distrib repair) gesteuert werden. Voreinstellung ist 0
  • empty
  • Es wird 1 zurückgegeben, wenn die Station leer ist (load = 0). (Nur Abfrage
  • full
  • Es wird 1 zurückgegeben, wenn die Station voll ist (load = space). (Nur Abfrage)
    Die Station ist verfügbar, wenn power = 1, block = 0 und down = 0 gilt.
     
    stationCmd state
    Gibt den aus state power, state block, state down und der Jobliste abgeleiteten Zustand der Station zurück. 
    Unabhängig von den in der Station enthaltenen Jobs gilt: 
  • down
  • Die Station ist defekt oder ausgeschaltet.
    Ist die Station weder defekt noch ausgeschaltet (down), wird der Zustand der Station durch deren Jobs bestimmt: 
  • busy
  • Alle Jobs sind in Bearbeitung. 
  • ready
  • Alle Jobs sind fertig (nicht in Bearbeitung). 
  • rab
  • Wenigstens ein Job ist weitergabebereit und wenigstens ein Job ist in Bearbeitung. 
  • empty
  • Die Station ist leer. 
    Siehe auch Zustandsfarben.
     
    stationCmd rest option ?time?
    Abfrage oder Modifikation des verbleibenden Zeitintervalls bis zum nächsten durch option bezeichneten Ereignisses im Objekt: 
  • busy
  • Nächste Fertigstellung in der Station. (Nur Abfrage)
  • gate
  • Nächste Torfreigabe der Station. Voreinstellung: 0
     
    stationCmd date option ?time?
    Abfrage oder Setzen des Datum der ersten bzw. letzten Bearbeitung in der Station entsprechend der angegebenen Option option:
  • fbusy
  • Erste Bearbeitung
  • lbusy
  • Letzte Bearbeitung
    Beim Setzen muss für time ein zulässiger Zeitpunkt eingegeben werden (integer oder Inf). Wenn die erste oder letzte Bearbeitung noch nicht erfolgt ist, ist der Wert Inf. Beide Werte können nicht unabhängig voneinander variiert werden. Eine Einstellung erfolgt durch den Simulator und sollte nach Möglichkeit nicht vom Nutzer vorgenommen werden.
     
    stationCmd cval length
    Abfrage der Anzahl der in der Statistik geführten Zeitintervalle der Station. Durch die weiteren Formen des Befehls werden die Werte aus den Intervallen abgefragt und modifiziert.
     
    stationCmd cval clear
    Löschen der geführten Statistik der Station (alle Werte, die zu date und cval gehören).
     
    stationCmd cval index date ?value?
    Abfrage oder Modifikation des Datums des Beginns des erfassten Zeitintervalls. Dieses sollte nicht manuell verändert werden. Für index können Werte von 1 ... cval length angegeben werden. Wann ein neues Intervall angelegt wird, wird durch den Taktgenerator festgelegt.
     
    stationCmd cval index state option ?value?
    Abfrage oder Modifikation der mittleren Kapazität, der Arbeitskapazität, der Zeitdauern oder der Zähler im durch index bezeichneten Zeitintervall. Diese Werte sollten nicht manuell verändert werden. Für index können Werte von 1 ... cval length oder all (nur bei Abfrage über alle Intervalle) angegeben werden. Durch den Parameter state werden die Zeitabschnitte und durch den Parameter option die jeweilige Kategorie (Belegungszustand) festgelegt, die in den ermittelten Wert eingehen. Der Rückgabewert value ist vom Typ double, bei option = time oder state = count vom Typ integer (time). 
    state
  • on
  • innerhalb der Verfügbarkeitsdauer
  • down
  • innerhalb der Defektdauer
  • all
  • innerhalb der Lebensdauer (Nur Abfrage)
  • count
  • Zugangs- und Abgangszähler innerhalb der Lebensdauer (nur option = enter, leave zulässig)
    option 
  • busy
  • aktiv belegte Arbeitskapazität (Bearbeitung) der Station
  • setup
  • aktiv belegte Arbeitskapazität (Rüsten) der Station
  • ready
  • passiv belegte Arbeitskapazität der Station
  • load
  • belegte Arbeitskapazität der Station
  • space
  • Arbeitskapazität der Station
  • time
  • Zeit insgesamt, in der die Station sich innerhalb des Intervalls im unter state angegebenen Zustand befand. Bei Angabe von all für state kann die Länge des Intervalls abgefragt werden (value als integer).
  • enter
  • Anzahl der Jobs, die innerhalb des Intervalls die Station betreten haben (nur bei state = count, value als integer).
  • leave
  • Anzahl der Jobs, die innerhalb des Intervalls die Station verlassen haben (nur bei state = count, value als integer).
    value 
  • avrg
  • Bei Angabe von avrg für value wird die mittlere Kapazität als Quotient aus der zugehörigen Arbeitskapazität und der Zeitdauer zurückgegeben:
    expr [queueX cval index state option] / [queueX cval index state time]
    Die Zustände on und down sind zueinander disjunkt.


     
    stationCmd cval index loadtype limit ?integer?
    Abfrage oder Modifikation der Minimal- und Maximalwerte der belegten Kapazität im durch index bezeichneten Zeitintervall. Diese Werte sollten nicht manuell verändert werden. Für index können Werte von 1 ... cval length oder all (nur bei der Abfrage der Grenzwerte über alle Intervalle) angegeben werden. Der Parameter loadtype bezeichnet die Kategorie der beobachteten Kapazität und der Parameter limit bestimmt, ob das Minimum oder das Maximum dargestellt werden soll. 
    loadtype
  • busy
  • aktiv belegte Kapazität
  • ready
  • passiv belegte Kapazität
  • load
  • insgesamt belegte Kapazität
    limit 
  • min
  • Minimum
  • max
  • Maximum
     
    stationCmd input ?value? ?boolean?
    Abfrage oder Setzen der Einlagerungsstrategie (Prioritätsregeln). Die Jobs in der Warteschlange werden entsprechend der neuen Strategie umgeordnet, wenn boolean = 1 ist oder der Parameter fehlt. Bei boolean = 0 bleibt die Ordnung der Warteschlange erhalten, die Einlagerungsstrategie wird nur bei neu einzulagernden Jobs berücksichtigt. Für value sind folgende Werte möglich: 
  • normal
  • Jobs werden entsprechend ihrer Ankunftsreihenfolge eingeordnet.
  • invers
  • Jobs werden in umgekehrter Reihenfolge ihrer Ankunft eingeordnet.
  • pctrl
  • Jobs werden entsprechend ihrer Prioritaet eingeordnet.
  • invpctrl
  • Jobs werden entgegen ihrer Prioritaet eingeordnet.
  • spt
  • kürzeste Operationszeit (der folgenden Maschine, engl.: shortest processing time)
  • lpt
  • längste Operationszeit (der folgenden Maschine, engl.: longest processing time)
  • stpt
  • kürzeste Gesamtfertigungszeit (engl.: shortest total processing time)
  • ltpt
  • längste Gesamtfertigungszeit (engl.: longest total processing time)
  • strpt
  • kürzeste Restfertigungszeit (engl.: shortest total remaining processing time)
  • ltrpt
  • längste Restfertigungszeit (engl.: longest total remaining processing time)
  • edd
  • frühester Endtermin (engl.: earliest due date)
  • slack
  • kürzeste Schlupfzeit (engl.: minimum slack)
  • minsteps
  • minimale Anzahl verbleibender Arbeitsgänge (engl.: minimum remaining steps)
  • maxsteps
  • maximale Anzahl verbleibender Arbeitsgänge (engl.: maximum remaining steps)
    Voreinstellung ist pctrl.
     
    stationCmd output ?value?
    Abfrage oder Setzen der Auslagerungsstrategie (Output-Operator). Das Zusammenspiel zwischen Ein- und Auslagerungsoperator ergibt die Wartedisziplin der betreffenden Station. Für value sind folgende Werte möglich: 
  • first
  • Nur der erste Job kann ausgelagert werden, alle anderen Jobs müssen solange warten
  • all -
  • Der Output-Operator hat Zugriff auf alle Jobs in der Warteschlange, versucht aber zunächst den ersten Job auszulagern. Ist das nicht möglich, versucht er den zweiten Job usw. auszulagern.
  • n (Ganzzahl) - 
  • Nur die ersten n Jobs können der Warteschlange entnommen werden. Beim Wert 0 kann die Entnahme ganz gesperrt werden. Negative Werte entsprechen all.
    Die Auslagerungsstrategie first ergibt in Verbindung mit der Einlagerungsstrategie normal bzw. invers die Wartedisziplin fifo (engl.: first in first out) bzw. lifo (engl.: last in first out, Stapelspeicher). Voreinstellung ist all.
     
    stationCmd kill ?boolean?
    Abfrage oder Setzen der Fähigkeit, eingelagerte Jobs zu vernichten. 1 bedeutet, die Station vernichtet Jobs. Solange die Station nicht voll (oder übervoll) ist, werden keine Jobs vernichtet. Voreinstellung ist 0.
     
    stationCmd block ?boolean?
    Abfrage oder Setzen der Fähigkeit zu blockieren. 1 bedeutet, die Station blockiert, wenn der erste Job nicht abgegeben werden kann. Der Zustand block wird über diese Eigenschaft gesteuert und ähnelt dem Zustand power, nur dass der erste Job weiterhin die Station verlassen kann. Voreinstellung ist 0.
     
    stationCmd hold ?boolean?
    Abfrage oder Setzen der Fähigkeit zu halten. 1 bedeutet, die Station hält den Job solange fest, bis alle Parallelarbeitsgänge beendet sind. Voreinstellung ist 0.
     
    OBJEKTVERKNÜPFUNGEN
     
    Stationen können mit den nachfolgend aufgeführten Objekten verknüpft werden. Das für option angegebene Schlüsselwort entscheidet, um welche Objektverknüpfung es sich handelt:
  • job
  • Jobs in der Station
  • setup
  • Rüstobjekte der Station
  • distrib
  • Stochastische Objekte der Station
  • down
  • Auszeiten der Station
    Zu Beginn sind alle Verknüpfungen leer ({}).
     
    stationCmd job length
    Gibt die Länge der Jobliste in der Station zurück.
     
    stationCmd job ?state? ?index1? ?index2?
    Gibt einen Teil der in der Station enthaltenen Jobs als geordnete Liste zurück. Die Verknüpfung selbst wird über jobCmd place hergestellt. Der Parameter state bestimmt, welche Jobs in die Auswahl einbezogen werden: 
  • load
  • Alle Jobs (zulässiger Wertebereich für index1 und index2: 1 ... length)
  • busy
  • Alle Jobs mit dem Bearbeitungszustand busy (zulässiger Wertebereich für index1 und index2: 1 ... length busy)
  • setup
  • Alle Jobs mit dem Bearbeitungszustand setup (zulässiger Wertebereich für index1 und index2: 1 ... length setup)
  • ready
  • Alle Jobs mit dem Bearbeitungszustand ready (zulässiger Wertebereich für index1 und index2: 1 ... length ready)
    Ohne Angabe von state werden alle Jobs in die Auswahl einbezogen (siehe load). Beginn und Ende der auszugebenden Liste werden anschließend durch die Parameter index1 und index2 bestimmt. Wird index2 nicht angegeben, wird nur der index1-te Job ausgegeben. Fehlen beide Indices, wird die gesamte durch state bestimmte Teilliste ausgegeben. Eine Fehlermeldung wird erzeugt bei ungültiger Angabe der Indices.
     
    stationCmd job index option ?suboption? ?value?
    Abfrage oder Setzen von Eigenschaften der Verknüpfung des index-ten Jobs mit der Station. Die Eigenschaften können aus Sicht der Station über die Jobliste angesprochen werden, ebenso aus Sicht des Jobs über die Stationsliste (siehe jobCmd station). Folgende Optionen option mit eventuell zulässiger Unteroption suboption sind vorgesehen: 
    option suboption
  • rest
  • busy Die Restbearbeitungszeit t Jobs in der Station wird abgefragt oder bei Angabe von value gesetzt (integer)
  • rest
  • forward Die Restweitergabezeit t Jobs in der Station wird abgefragt oder bei Angabe von value gesetzt (integer
  • time
  • - Die ursprünglich volle Bearbeitungszeit des Jobs in der Station wird abgefragt oder bei Angabe von value gesetzt (integer)
  • state
  • busy Der Bearbeitungszustand busy des Jobs in der Station wird abgefragt oder bei Angabe von value gesetzt:
  • ready - 
  • Fertig bearbeitet (passiv, keine Bearbeitung).
  • setup - 
  • Die aktive Bearbeitung erfolgt als Rüsten.
  • busy - 
  • Aktive Bearbeitung. Eine Unterscheidung von busy und setup erflogt nur für statistische Zwecke.
  • state
  • forward Der Weitergabezustand des Jobs in der Station wird abgefragt oder bei Angabe von value gesetzt (bool)
  • state
  • down Der Ausfallzustand down des Jobs in der Station wird abgefragt (integer). Es wird die Anzahl der Stationen zurückgegeben, in denen der Job parallel bearbeitet wird und die ausgefallen oder ausgeschaltet sind.
  • state
  • Gibt den aus dem Verfügbarkeits- und dem Bearbeitungszustand des Jobs in der Station abgeleiteten Zustand zurück. Sind nicht alle Stationen, die für die Bearbeitung des Jobs erforderlich sind verfügbar, wird der Verfügbarkeitszustand für den Job in der Station zurückgegeben. Ansonsten leitet sich der Zustand aus dem Bearbeitungszustand des Jobs in der Station ab:
  • down - 
  • Eine erforderliche Station ist defekt, ausgeschaltet oder blockiert.
  • busy - 
  • Der Job wird bearbeitet. 
  • setup - 
  • Der Job wird gerüstet. 
  • ready - 
  • Der Job ist fertig bearbeitet. 
  • {} - 
  • Der Jobzustand ist undefiniert (außerhalb der Systemgrenzen, nicht bereitgestellt oder vollständig fertig gestellt). 
  • unplace
  • Die Verknüpfung von Job und Station wird gelöst.
  • stack
  • Gibt den Stack des Jobs in der Station wieder. Die Technologie wird durch jobCmd place bestimmt.
  • index
  • Gibt den Index der Verknüpfung von Job und Station in der Stationsliste des Jobs wieder.
  • priority
  • Gibt die Priorität des Jobs in der Station als Kombination von Job-Eigenschaften und wirksamen Arbeitsgang-Eigenschaften wieder. (integer)
  • enable
  • Gibt die Aktivität des Jobs in der Station als Kombination von Job-Eigenschaften und wirksamen Arbeitsgang-Eigenschaften wieder. (bool)
  • enter
  • Gibt die Bereitstellung des Jobs in der Station als Kombination von Job-Eigenschaften und wirksamen Arbeitsgang-Eigenschaften wieder. (bool)
  • need
  • Gibt die Bedarfserfüllung des Jobs in der Station als Kombination von Job-Eigenschaften und wirksamen Arbeitsgang-Eigenschaften wieder. (bool)
  • opt
  • Gibt die wirksame Operationszeit für den Job wieder. (integer)
  • tpt
  • Gibt die wirksame Gesamtfertigungszeit für den Job wieder. (integer)
  • rpt
  • Gibt die wirksame Restfertigungszeit für den Job wieder. (integer)
  • ldd
  • Gibt den wirksamen Endtermin für den Job wieder. (integer)
  • slack
  • Gibt die wirksame Schlupfzeit für den Job wieder. (integer
  • steps
  • Gibt die wirksam verbleibende Anzahl an Maschinenarbeitsgängen für den Job wieder. (integer)
  • value
  • Gibt den in der Station wirksamen Wert des Jobs für die Einordnung laut Einlagerungsstrategie wieder. (integer)
  • transf
  • Gibt die Transfermöglichkeit des Job zur nächsten Station wieder. Nur able bedeutet, dass der Job transferierbar ist:
  • able
  • Transferierbar
  • error
  • Interner Fehler.
  • recursion
  • Rekursionsfehler. Eine Verzweigung oder eine Technologie erzeugt eine Schleife. 
  • branchdir
  • Eine Verzweigung hat keinen aktiven Zweig.
  • jobdisable
  • Der Job ist nicht aktiv. 
  • down
  • Station ist ausgefallen.
  • pdown
  • Parallelstation ist ausgefallen.
  • station
  • Stationsfehler. Job ist nicht in dieser Station.
  • noforward
  • Job ist nicht weitergabebereit (fertig).
  • busy
  • Job wird bearbeitet.
  • last
  • Job ist bereits im letzten Arbeitsgang angelangt.
  • todown
  • Zielstation ist ausgefallen.
  • space
  • Zielstation hat nicht ausreichend Kapazität.
  • passsupply
  • Arbeitsgang ist nicht freigegeben.
  • wait
  • Vorgängerarbeitsgänge sind noch belegt.
  • place
  • Der Folgearbeitsgang ist bereits belegt.
  • need
  • Der Bedarf ist nicht erfüllt.
  • jobsupply
  • Der Job ist nicht bereitgestellt.
  • passdisable
  • Der Arbeitsgang ist nicht aktiv.
     
    stationCmd job exchange index1 index2
    Vertauscht den Job an der Position index1 mit dem Job an der Position index2 in der Station. Für die Indices müssen zulässige Werte im Bereich von 1..length angegeben werden. Alternativ können auch zwei Job-Objekte jobCmd1 und jobCmd2 angegeben werden, die vertauscht werden sollen (Es werden dann die Positionen vertauscht, an denen jobCmdX zuerst gefunden wird).
     
    stationCmd job move index1 index2
    Verschiebt den Job von der Position index1 an die Position index2 in der Station. Für die Indices müssen zulässige Werte im Bereich von 1..length angegeben werden. Alternativ können auch zwei Job-Objekte jobCmd1 und jobCmd2 angegeben werden, jobCmd1 wird dann an die Position von jobCmd2 verschoben (jeweils, wo jobCmdX zuerst gefunden wird).
     
    stationCmd setup length

    Länge der Setupliste der Station

    stationCmd setup

    Gibt eine Liste der mit der Station verknüpften Setup-Objekte zurück.

    stationCmd setup append setupCmd

    Hängt das Objekt setupCmd an die Setup-Liste der Station.
     
    stationCmd setup index ?setup setupCmd?

    Gibt das Setup-Objekt an der Stelle index (=1,2, ..., length) der Setup-Liste zurück. Soll das Setup-Objekt an der Stelle index der Setup-Liste durch das Setup-Objekt setupCmd ersetzt werden, muss nach dem Parameter index noch "setup setupCmd" angegeben werden.
     
    stationCmd setup index remove

    Entfernt das Setup-Objekt an der Stelle index der Setup-Liste.
     
     
    stationCmd setup  index option ?value?

    Abfrage oder Setzen von Eigenschaften der Verknüpfung des index-ten Setup-Objektes mit der Station. Folgende Optionen (Parameter option) sind vorgesehen: 
  • setup
  • -
    Abfrage oder Setzen des verknüpften Setup-Objekts (setupCmd).
  • state
  • -
    Abfrage oder Setzen des Rüstzustands. Jede Station kann ihren eigenen Zustand haben, auch wenn dasselbe Setup-Objekt mit mehreren Stationen verknüpft ist
  • insetup
  • -
    Gibt an, in welchen Zustand gerade umgerüstet wird. Bei Rückgabe von {} erfolgt zurzeit keine Umrüstun
  • required
  • -
    ???
    mit Unterkommando state:
  • rest
  • Abfrage oder Setzen der Restzeit bis zur Fertigstellung der Umrüstung (time).
  • date
  • Abfrage oder Setzen  des Zeitstempels, zu dem der gegenwärtige Rüstzustand hergestellt wurde. Dieser Zeitstempel ist für die Zustandsdauer in Bezug auf max. und min. Zustandsdauern erforderlich (date).
  • count
  • Abfrage oder Setzen der bisher erfolgten Umrüstungen (Typ integer).
  • refcount
  • ???


    stationCmd setup operator ?value?

    Abfrage oder Setzen des Operators der Setup-Liste der Station. Der Operator gibt an, wie die resultierende Umrüstzeit berechnet wird:
  • min
  • Minimum der einzelnen Rüstzeiten
  • max
  • Maximum der einzelnen Rüstzeiten
  • plus
  • Summe der einzelnen Rüstzeiten. Beispiel: Beschicken und Evakuieren einer Vakuumkammer sind zwei Rüstvorgänge mit unterschiedlichen Rüstzeiten. Die Vakuumkammer muss zunächst beschickt werden, bevor sie evakuiert werden kann. Beide Rüstzeiten werden addiert.
  • null
  • Keine Rüstzeiten.

    stationCmd setup clear

    Löscht die Setup-Liste der Station.
     
    stationCmd distrib option ?suboption? ?distribCmd?
    Abfrage oder Setzen stochastischer Objekte, die mit der Station verknüpft werden. Für die stochastische Beeinflussung sind folgende Optionen option mit eventuell zulässiger Unteroption suboption vorgesehen: 
    option suboption
  • busy
  • factor Die Bearbeitungszeit t der Jobs in der Station wird relativ gestört: 
    t' = Z * t
  • busy
  • offset Die Bearbeitungszeit t der Jobs in der Station wird absolut gestört: 
    t' = t + Z
  • gate
  • bis zur nächsten Toröffnung nach Betreten der Station durch einen Job.


    stationCmd down id ?downId?

    Abfrage oder Setzen der Down-Objekte, die mit der Station verknüpft sind. Ohne Parameter downId wird eine Liste aller mit der Station verknüpften Down-Objekte zurückgegeben. Bei Angabe von downId wird ein neues Down-Objekt downId an die Liste angefügt, falls noch nicht vorhanden. Im Bezeichner downId sind alle Unicode Zeichen zugelassen. Bezeichner, die Trennzeichen enthalten, sind in Anführungszeichen zu setzen (z.B. "Aus 3"). Groß- und Kleinbuchstaben werden unterschieden. Down-Objekte desselben Bezeichners werden für unterschiedliche Stationen separat angelegt.

    stationCmd down id downId ?option? ?value?
    Abfrage oder Setzen der Parameter für Down-Objekte, die mit der Station verknüpft sind. Für die  Beeinflussung bezüglich des Down-Objekts downId sind folgende Optionen option mit zulässigen Werten value vorgesehen: 
    option value
  • plan
  • ?planCmd? - Abfrage oder Setzen des Zeitplans zur Steuerung der Auszeiten der Station bezüglich des Down-Objekts downId .
  • mttf
  • ?distribCmd? - Abfrage oder Setzen der Stochastik zur Steuerung der Ausfallzeiten der Station bezüglich des Down-Objekts downId .
  • mttr
  • ?distribCmd? - Abfrage oder Setzen der Stochastik zur Steuerung der Reparaturzeiten der Station bezüglich des Down-Objekts downId .
  • trigger
  • ?type? - Abfrage oder Setzen der Triggereigenschaft der Station. Der Trigger kann dazu verwendet werden, durch Jobs den Status des Down-Objekts auf 1 zu setzen (also die Station auszuschalten). Folgende Typen sind erlaubt:
    enter -
    Die Station wird ausgeschaltet, nachdem ein Job die Station betritt.
    leave -
    Die Station wird ausgeschaltet, nachdem ein job die Station verlässt.
    ready -
    Die Station wird ausgeschaltet, nachdem ein Job in der Station fertiggestellt wird.
    ready1st  -
    Die Station wird ausgeschaltet, nachdem der erste Job in der Jobliste der Station fertiggestellt wird.
    none -
    Die bearbeiteten Jobs haben keinen Einfluss auf das Down-Objekt.
    Voreinstellung ist none.
  • state
  • ?boolean? - Abfrage oder Setzen des Status des Down-Objekts:
    1 - Die Station ist ausgefallen oder defekt.
    0 - Die Station ist aktiv.
    Voreinstellung ist 0. Bei Zuweisung eines Zeitplans an das Down-Objekt downId wird der Status vom Scheduler neu gesetzt. Zu jedem Umschaltzeitpunkt des Down-Objekts wechselt dessen Status.
  • date
  • ?integer? - Abfrage oder Setzen des Datums des nächsten Umschaltzeitpunktes. Voreinstellung ist 0. Bei der Zuweisung eines Zeitplans an das Down-Objekt downId wird dieses Datum vom Scheduler neu gesetzt. 
  • scheduled
  • ?boolean? - 1 - Der Transfer eines Jobs auf die Station wird verhindert, wenn dessen Bearbeitungszeit die Dauer bis zum nächsten Ausschalten der Station bezüglich des Down-Objekts downId übersteigt. Voreinstellung ist 0.
  • remove
  • - Löscht die Verknüpfung zwischen Down-Objekt und Station.
  • delay
  • ?integer? - Abfrage oder Setzen der Zeitspanne, um die ein Ausschalten der Station maximal verzögert werden darf, wenn die Bearbeitungszeit eines zu transferierenden Jobs auf die Station die Dauer bis zum nächsten geplanten Ausschalten bezüglich des Down-Objekts downId übersteigt. Der Parameter wirkt nur, wenn scheduled auf 1 gesetzt ist. Voreinstellung ist 0.
  • catchup
  • ?boolean? - 1 - Ein verzögertes Ausschalten der Station bewirkt ein entsprechendes verzögertes Anschalten.
    0 - Ein verzögertes Ausschalten der Station bewirkt kein entsprechendes verzögertes Anschalten.
    Der Parameter wirkt nur, wenn scheduled und delay auf 1 gesetzt sind. Voreinstellung ist 0.
  • lock
  • ?type? - Abfrage oder Setzen des Typs des Down-Objektes. Der Typ eines Downobjektes wird wirksam, wenn dessen Status 1 ist. Folgende Typen sind erlaubt:
    input -
    Der Eingang der Station wird gesperrt. Alle Jobs, die sich zum Ausschaltzeitpunkt auf der Station befinden werden restbearbeitet und ggf. zur
    nächsten Station transferiert. Der Transfer neuer Jobs auf die Station wähend der Auszeit wird verweigert.
    output -
    Der Ausgang der Station wird gesperrt. Alle Jobs, die sich zum Ausschaltzeitpunkt auf der Station befinden werden nicht restbearbeitet und nicht zur nächsten Station transferiert. Der Transfer neuer Jobs auf die Station wähend der Auszeit wird gewährt.
    all -
    Der Eingang und Ausgang der Station wird gesperrt. Alle Jobs, die sich zum Ausschaltzeitpunkt auf der Station befinden werden nicht restbearbeitet und nicht zur nächsten Station transferiert. Jeglicher Transfer auf die Station sowie von der Station wird verweigert.
    Voreinstellung ist all.
    stationCmd down history ?reset?

    Gibt die Liste aller bisherigen An- und Ausschaltereignisse dieser Station aus. Wenn zusätzlich der Parameter reset angegeben wird, so löscht der Befehl diese Liste.

    stationCmd preferred ?boolean?

    Dieser Parameter sollte nur von erfahrenen Benutzern gesetzt werden.
    1 -
    Die Station wird in der Abarbeitung ihrer Jobs bevorzugt. Damit wird die Station aus der Reihenfolgeliste (siehe stationCmd priority) ausgetragen und separat, noch vor allen anderen Stationen der Reihenfolgeliste nach transferierbaren Jobs abgefragt.
    Wenn in der Station ein Job gefunden wurde, welche zum jetzigen Zeitpunkt transferierbar ist, so wird dieser sofort, ohne Überprüfung anderer Stationen transferiert. Wenn kein Job gefunden wurde, so wird auch in den anderen Stationen nach transferierbaren Jobs gesucht. Es ist auch möglich mehrere Stationen zu bevorzugen, diese werden dann gemäß der Reihenfolge des Setzens ihrer Parameter abgefragt.
    0 -
    Die Station wird nicht mehr bevorzugt und wieder in die Reihenfolgeliste eingetragen.

    EREIGNISROUTINEN

    Für Stationen stehen die folgenden Ereignisroutinen zur Verfügung:

    stationCmd check enter
    stationCmd check leave
    stationCmd check supply
    stationCmd check insetup
    stationCmd after enter
    stationCmd after leave
    stationCmd after ready
    stationCmd after forward
    stationCmd after off
    stationCmd after on
    stationCmd after block
    stationCmd after unblock
    stationCmd after supply
    stationCmd after insetup
    stationCmd after setup


     

    simcron MODELLER 3.4
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    21.05.2025