1. 6 Analyse
Der simcron MODELLER stellt verschiedene leistungsfähige Werkzeuge
zur Verfügung, mit denen sowohl das jeweilige Modell als auch der
Prozessablauf analysiert und bewertet werden kann. Über den
Menüpunkt Analyse können Informationen über das
Gesamtmodell abgefordert werden. Objektbezogene Informationen zu Stationen und Jobs
werden dagegen direkt im entsprechenden Dialogfenster des Objektes
selbst, auf der Seite Analyse, dargestellt.
Neben den standardmäßig bereitgestellten Analysefunktionen
kann aus der Logliste mit etwas
Programmieraufwand jedes simulationsrelevante Ergebnis extrahiert
werden.
1. 6. 1 Modell
Statische Informationen über das Modell erhält man über
den Menüpunkt Analyse - Modell. Dabei öffnet
sich das folgende Fenster:
Durch Doppelklick auf einen Bausteintyp bzw. +/- (Kopfzeile) wird
die Liste um alle Bausteine des entsprechenden Typs erweitert oder
gekürzt. Durch Doppelklick auf einen Baustein in der Liste wird
der Dialog des entsprechenden Bausteins geöffnet.
1. 6. 2 Simulation
Über den Menüpunkt Analyse - Simulation wird
das folgende Fenster geöffnet:
Die darin enthaltenen Informationen gestatten eine Bewertung der
Leistungsfähigkeit des Simulators ebenso, wie der Effizienz des
Simulationsmodells. Gewöhnlich werden diese Informationen nach dem
Ende eines Simulationslaufs abgefordert:
| Ereignisse |
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Gibt die Anzahl der insgesamt ausgeführten Ereignisse
des Simulationslaufes, einschließlich des Start- und
Stopp-Ereignisses an. |
| Modell - Dauer |
|
Gibt die Prozessdauer an (formatiert und in Sekunden). |
| Simulation - Dauer |
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Gibt die Simulationsdauer an (formatiert und in Sekunden).
Achtung, die gemessene Zeit hängt von den Einstellungen des
Simulators (Animationsstufe) und von manuellen Eingriffen ab. |
| Modell - Ereignisse/sek |
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Gibt die mittlere Anzahl der Ereignisse pro Sekunde an, die
der abgebildete Prozess in der Realität erzeugt. |
| Simulation - Ereignisse/sek |
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Gibt die mittlere Anzahl der Ereignisse pro Sekunde im
simulierten Prozess an. Achtung, der gemessene Wert hängt von den
Einstellungen des Simulators (Animationsstufe) und von manuellen
Eingriffen ab. |
| Beschleunigung |
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Der Beschleunigungsfaktor der Simulation errechnet sich aus
dem Quotienten der Prozessdauer und der Simulationsdauer. Seine
Größe ist ein Maß für die Effizienz der
Simulation und bildet sowohl Eigenschaften des Simulators als auch des
Simulationsmodells ab. Es kann eine Aussage getroffen werden, wieviel
mal schneller die Simulation als die Realität ist. |
1. 6. 3 Zielgrößen
Über den Menüpunkt Analyse - Zielgrößen
erhält man eine Übersicht über alle im Modell
vorhandenen Zielobjekte und deren aktuellen Wert. (siehe auch Zielgrößen)
In diesem Fenster können einzelne Zielgrößen mittels
Kontextmenü über die rechte Maustaste eingefügt,
gelöscht oder verändert werden. Zielgrößen, die in
die Optimierung einbezogen werden sollen, werden gekennzeichnet (nur
für optionales Optimierungsmodul von Bedeutung).
1. 6. 4 Materialfluss
Zur Auswertung der Beziehungen zwischen den Stationen kann die
Materialflussanalyse (Menü Analyse - Materialfluss)
herangezogen werden. Bewegungen von aktuell im Modell vorhandenen Jobs
von Station zu Station werden erfasst. Die Anzahl der Bewegungen wird
entsprechend skaliert auf der Zeichenfläche dargestellt. Je dicker
ein Richtungspfeil ist, desto mehr Jobtransfers finden auf dieser
Verbindung statt. Der stärkste Fluss wird grün gekennzeichnet.
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