1 Bedienung
Der simcron MODELLER- Überblick
Die Ablaufplanung in diskreten Fertigungssystemen ist eine
anspruchsvolle Aufgabe, die von PPS/ERP-Systemen allein nicht
gelöst werden kann. Um die komplizierten Zusammenhänge und
Wechselwirkungen im Fertigungsprozess berücksichtigen zu
können, benötigt man ein Simulationssystem wie den simcron
MODELLER. Im Simulationsmodell wirken begrenzte Kapazitäten,
Terminverzögerungen bei Zulieferteilen oder andere
Abhängigkeiten ähnlich wie im realen Fertigungssystem.
Typischen Fragestellungen, die den Einsatz eines Simulationssystems
rechtfertigen, können sein:
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Wann wird welcher Auftrag an welcher Maschine bearbeitet
werden?
Kann der geforderte Auslieferungstermin eingehalten werden?
Welche Terminunter- bzw. Überschreitungen wird es geben?
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Wie hoch ist der mittlere Auslastungsgrad aller oder
einzelner Maschinen?
Welche Kapazitätsengpässe hat das System?
Wie hoch ist die Personalbelastung?
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Wie hoch ist die mittlere Durchlaufzeit aller oder
ausgewählter Aufträge?
Wie hoch ist die durchschnittliche Liegezeit der Aufträge?
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Wo und wie entwickeln sich Warteschlangen?
Wie hoch ist der maximale, minimale oder durchschnittliche Bestand in
ausgewählten Warteschlangen? |
Der simcron MODELLER ist ein ereignisorientiertes
Simulationssystem, das sich besonders für den prozessbegleitenden
Einsatz in der Fertigungsplanung eignet. Er besticht nicht nur durch
seine hohe Simulationsgeschwindigkeit, sondern auch durch seinen
Bedienungskomfort. Eine graphische Oberfläche erleichtert die
Erstellung von Modellen und erlaubt darüber hinaus auch eine
anschauliche Animation des virtuellen Fertigungsprozesses. Die Bausteine wurden den Erfordernissen der Praxis
entsprechend konzipiert. Die Anzahl der verschiedenen Bausteintypen ist
dennoch sehr klein. Die Ablaufsteuerung kann sowohl durch Objekte, als
auch durch Skripte modelliert werden. Umfangreiche Analysewerkzeuge,
wie z.B. Gantt-Diagramme, helfen dem Anwender bei der Bewertung der
Simulationsergebnisse.
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| Gantt-Diagramm |
Ein besonderer Vorteil des simcron MODELLER besteht darin,
dass er auch ohne seine graphische Oberfläche voll
funktionstüchtig ist. Ein Interpreter sorgt für die
Kommunikation mit dem Anwender ebenso wie für den Datenaustausch
mit anderen Anwendungen. Spezielle Schnittstellen
(ASCII, ODBC, ...)
erleichtern die Einbettung des Simulationskerns in jede DV-Umgebung,
zumal die Software weitgehend plattformunabhängig (Windows, Unix)
ist. Damit eignet sich der Simulator zur Aufwertung und Ergänzung
beliebiger PPS/ERP-Systeme.
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