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2. 1. 19   Modell

SYNTAX

Durch den Typbefehl model wird ein Modell-Objekt erzeugt. Darüber hinaus kann durch den Befehl model das aktuell geladene Modell in folgender Form angesprochen werden:

    model option ?arg arg ...?

Der Tcl-Befehl modelCmd erlaubt Operationen mit einem Modell-Objekt. Er hat die allgemeine Form:

    modelCmd option ?arg arg ...?

option und  args bestimmen das exakte Verhalten des Befehls. Über die allgemeinen Objektbefehle hinaus sind folgende Befehle für Modell-Objekte definiert:

OBJEKTPARAMETER
 
modelCmd backup ?options?
modelCmd restore ?options?
oder
model backup modelCmd ?options?
model restore modelCmd ?options?
Speichert Modelldaten teilweise oder vollständig aus dem aktuellen Modell in das temporäre Modell-Objekt modelCmd (backup) bzw. lädt in das aktuelle Modell teilweise oder vollständig Daten aus modelCmd (restore). Sind keine Optionen (options) angegeben, so gilt -model:
  • -object
  • Alle Objekte des Modells und den eventuell vorhandenen Beschreibungstext.
  • -parameter
  • Alle Parameter der Objekte.
  • -model
  • Alle Objekte und Objektparameter ( = -object und -parameter). Standard, wenn keine Option angegeben wird.
  • -log
  • Logliste. Die Logliste ist ein Abbild des Simulationsverlaufs. Die Größe richtet sich nach der Zahl der simulierten Ereignisse und ist abhängig vom eingestellten Loglevel.
  • -all
  • Das gesamte Modell ( = -object, -parameter und -log).
     
    modelCmd save filename ?options?
    modelCmd load filename ?options?
    oder
    model save filename ?options?
    model load filename ?options?
    Speichert Modelldaten oder das vollständige Modell aus dem aktuellen Modell model oder dem Modell-Objekt modelCmd in den ASCII-Dateien filename.ext ab (save) bzw. lädt die Daten aus den ASCII-Dateien in das aktuelle Modell model oder das Modell-Objekt modelCmd (load). Der Dateibezeichner filename kann auch absolute oder relative Pfadangaben enthalten. Da alle Dateien aus Interpreter-Befehlen bestehen, können sie außer über den load-Befehl auch innerhalb der Simulator-Shell durch den Befehl source geladen werden. Die Erweiterung .ext des bzw. der Dateibezeichner ist abhängig von options:
  • -object 
  • Speichert oder lädt alle Objekte des aktuellen Modells oder des Modell-Objektes und den eventuell vorhandenen Beschreibungstext in oder aus filename.mc.
  • -parameter 
  • Speichert oder lädt die Parameter der Objekte in oder aus filename.mp.

  • -procedures ?procList?
  • Speichert oder lädt die globalen Prozeduren des Interpreters in oder aus filename.proc.
    Wird beim Speichern zusätzlich eine Liste von Prozedurnamen procList angegeben so werden nur die Prozeduren aus der Liste gespeichert. Eine leere Liste oder keine Liste führt zum Speichern aller Prozeduren.

  • -variables ?varList?
  • Speichert oder lädt die globalen Variablen des Interpreters in oder aus filename.var.
    Wird beim Speichern zusätzlich eine Liste von Variablennamen varList angegeben so werden nur die Variablen aus der Liste gespeichert. Eine leere Liste oder keine Liste führt zum Speichern aller globalen Variablen.
  • -model 
  • Speichert oder lädt alle Objekte und Parameter in oder aus filename.mc und filename.mp ( = -object und -paramter). Standard, wenn keine Option angegeben wird.

  • -log 
  • Speichert oder lädt die Logliste in oder aus filename.log. Die Logdatei ist ein Abbild des Simulationsverlaufs. Die Größe richtet sich nach der Zahl der simulierten Ereignisse und ist abhängig vom eingestellten Loglevel.
  • -all 
  • Speichert oder lädt Objekte, Parameter und Logliste in oder aus filename.mc, .mp und .log. ( = -object, -parameter und -log)
     
    modelCmd origin ?filename?
    oder
    model origin ?filename?
    Abfrage oder Modifikation des Dateiursprungs des aktuellen Modells model oder des Modell-Objekts modelCmd. Beim Laden und Speichern eines Modells wird der Ursprung gesetzt.
     
    modelCmd length ?options?
    Abfrage der Länge des Datenteils (= Anzahl Befehle) des Modell-Objekts. Bei Angabe von Optionen (options) wird die Länge bzw. die Summe der Längen der entsprechenden Datenteile zurückgegeben. Gültig sind alle Optionen wie bei modelCmd backup.
     
    modelCmd content ?options?
    Abfrage des Datenteils des Modell-Objekts als Liste. Bei Angabe von Optionen (options) werden die entsprechenden Datenteile zurückgegeben. Gütig sind alle Optionen wie bei modelCmd backup.


     

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